Juni 2020

Juni 2020

26. – 29. Juni
Vor der Abfahrt stellen wir fest dass das Abblendlicht defekt ist. Wir fragen den Chef und bekommen schnelle Hilfe. Ein Telefonat und eine halbe Stunde später ist die neue Birne montiert.
In Gizycko schauen wir uns die Festung Boyen an.
Danach Einkauf und Autowäsche.
Nur 17 Km weiter finden wir den Campingplatz „Am Teich“. Ein total uriger Platz. Es gefällt uns hier so gut das wir drei Nächte bleiben. Wir verbringen die Zeit mit Radfahren, Wandern, Tiere beobachten (vom Hochsitz) darunter Wildschwein, Adler und Hirsch.
Wir verlassen das Camp und fahren entlang der russischen Grenze, unterwegs schauen wir uns noch den Eisenbahn-Viaduct in Staatshausen an.
Wir kommen zum Länderdreieck: Polen, Russland, Litauen.
Dann geht unsere Fahrt wieder ein Stück nach Süden in den Wigierski NP. wo wir direkt am Wigrysee einen Campingplatz auf einem Bauernhof finden.

24. und 25. Juni
Die polnischen Strassen schwanken zwischen hervorragend, weil neu, oder sehr schlecht. Wir bevorzugen die kleinen Überlandstrassen und nehmen den kaputten Asphalt mit Schlaglöchern und ausgewaschenen, schrägen Strassen in kauf.
Der Nordosten Polens ist wunderschön und hat ausser einer einzigartigen Seen-Landschaft auch tolle, historische highlights.
Wir erreichen Reszel mit seiner Bischoffsburg aus dem 14. Jh. und besichtigen die Pfarrkirche inklusive einer abenteuerlichen Turmbesteigung über 232 steile Holzstufen.
Danach schlendern wir noch über den Dorfplatz mit dem kleinen Rathaus.
Nur wenige kilometer weiter bleiben wir gebannt vor der Basilika in Swietalipka stehen. Sie gilt als Perle des Barock in Nordpolen.
Nach soviel Kultur machen wir uns auf die Suche nach einem geigneten Übernachtunsplatz. Wir fahren einen Campingplatz am Hafen in Gizycko an, der aber ausser einer leeren Wiese nichts zu bieten hat.
Aufs Gratewohl fahren wir einen privaten Yachthafen in Piekna Gora an und erkundigen uns beim Hafenmeister ob wir hier übernachten düfen.
Es gibt sogar zwei Parkbuchten für Campingfahrzeuge, beide frei. Wir entscheiden uns spontan hier zu bleiben. Im Preis von 13 Euro sind Wasser, Strom und Entsorgung enthalten.
Die Marina hat auch noch einen kleinen Badestrand mit Steg an dem wir ganz privat schwimmen gehen können.
Der Skipper des Hafens spricht etwas deutsch und berichtet das wir die ersten Deutschen Touristen in diesem Jahr hier sind.

22. und 23. Juni
Von Grudziadz starten wir nach Itawa. Großeinkauf bei Lidl und Maria testet die örtliche Frisöse. Zur Mittagspause fahren wir zu den tollen Bootshäusern am See von Itawa. Am späten Nachmittag dann Weiterfahrt zum Wallfahrtsort Gietrzwald mit dem toll angelegtem Kreuzweg.
Wir können auf dem Parkplatz der Kirchengemeinde übernachten.
Die Strecke nach Olsztyn ist nur kurz, aber wir möchten uns die Hauptstadt der Masuren mit der Burg Allenstein sowie die Altstadt ansehen.
Am späten Nachmittag dann Weiterfahrt in das kleine Örtchen Besia, wo wir eine alte Mühle (1810) am Wegesrand entdecken bei der wir einen ruhigen Übernachtungsplatz finden.

20. und 21. Juni
112 Km weiter findet sich ein herrlicher Platz in einem Wäldchen am See unweit Styporc im Bory Tucholskie NP.
Wir haben uns diesen Platz mit der App „park4night“ herausgesucht. Als wir ankamen waren wir sofort begeistert, nur leider war der Campingplatz leer, kein Mensch, kein Camper.
Unweit stehen einige Häuser und ich finde auch gleich eine hilfsbereite Person die den Campingplatz-Besitzer für mich kontaktiert. Wir dürfen schon mal die Schranke öffnen und uns einen beliebigen Platz heraussuchen. Wenig später taucht der verantwortliche Mann auf und wir dürfen für umgerechnet 11,- Euro, inklusive Strom, hier übernachten. Es gibt Toiletten, aber keine Duschen. Am Abend suchen wir einige Holzstücke und machen ein kleines Feuer in unserem Grill. Bei Gin and Tonic und gegrillten Würstchen mit herrlicher Aussicht auf den See, lässt es sich hier aushalten.
Am nächsten Tag führt uns unser Weg weiter, über zum Teil wellblechartigen Teersträßchen ca. 120 Km in die schöne Stadt Grudziadz.
Wir besichtigen die Altstadt mit ihren gotischen Backsteingebäuden.
Übernachten können wir bei der Marina der Stadt mit direktem Blick auf die Weichsel.

18. und 19. Juni
Wir gönnen uns in Kolberg einen Campingplatz um mal wieder richtig zu duschen und Wäsche zu waschen. Natürlich schauen wir uns die Stadt etwas genauer an. Die imposante Marienkirche mit ihren sieben Schiffen ist durchaus sehenswert, das alte Rathaus wird als Info-Büro und Galerie genutzt.
Heute sind wir nur ca. 80 Km unterwegs und finden einen herrlichen spot an einem See bei dem kleinen Örtchen Kluczewo. Bis zum frühen Abend sind wir hier ganz alleine. Später legen noch zwei Segelboote am Steg an und ein paar Angler versuchen ihr Glück.

16. und 17. Juni
Wir verlassen die schöne Stadt Stralsund. Nach 108 Km erreichen wir einen malerischen Stellplatz in Damerow der nur wenige Schritte vom Strand entfernt liegt. Der Preis ist mit 20 Euro, ohne Dusche und ohne WC, nicht gerade billig, aber hier macht es mal wieder die Lage. Wir Duschen zwischen den geöffneten Hecktüren des Sprinters die wir mit einem eigens hierfür vorbereiteten Tuch abhängen um uns vor fremden Blicken zu schützen.
Warmes Wasser haben wir an board.
Am 17.6. können wir es kaum erwarten endlich weiter zu reisen, denn wir möchten heute die Grenze zu Polen passieren. Wir haben aus den Medien entnommen dass es sporadische Grenzkontrollen (Fiber messen) geben soll.
Über malerische Strassen, entang der Ostsee, erreichen wir die Grenze und dürfen ohne Kontrolle passieren.
Einige Euros können wir in einer Poststelle mühelos in
Zloty / ZL umtauschen.
Bis zu unserem Stellplatz sind es 100 Km. Wir finden ihn in dem kleinen Örtchen Niechorze.
Die ausgeschriebene Übernachtungsgebühr von umgerechnet 3,30 Euro müssen wir nicht bezahlen. Der Parkplatz Inhaber erklärt uns, dass die Gemeinde in diesem Jahr die Gebühren für Juni und Juli erlassen hat.

15. Juni
Die Insel Poel, auf der wir glaubten ein ruhiges Plätzchen zu finden, war doch sehr voll. Camper ohne Ende….
Bei einer Wanderung entlang der Steilküste wurden wir von einem schweren Gewitterstrum überrascht. Als wir zurück kamen waren wir bis auf die Knochen durchnässt. Das Unwetter war mit dauernden Gewittern und Starkregen, das extremste was wir je erlebten.
Der Gewitterstrum hielt für mehr als 4 Stunden an und setzte Teile des Stellplatzes komplett unter Wasser. Das Verlassen des Campers war nur mit Gummistiefeln oder am besten gleich barfuß möglich.
Am kommenden Morgen haben wir dann erstmal unsere Klamotten auf eine lange Leine zum trocknen gehängt.
Der Tag wurde wunderschön und wir durften die frische Luft und Sonnenschein genießen.
Da die Grenzen zu Polen jetzt wieder geöffnet sind, fuhren wir weiter Richtung Osten bis nach Stralsund.

9. bis 14. Juni
Von Klein Köngisförde zum Timmendorfer Strand sind es 105 Km. Der Strand ist sehr beliebt und entsprechend „stapeln“ sich die Wohnmobile auf dem Stellplatz. Der „Womo-Platz“ liegt nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, was ihn umso beliebter macht. Aufgrund der vielen Fahrzeuge dürfen wir hier nur eine Nacht stehen. Andere wollen auch mal…
In Niendorf wandern wir durch einen groß angelegten Vogelpark.
Nach diesem Touristentrubel bewegen wir uns am folgenden Tag ganze 24 km, auf kleinsten, landschaftlich wunderschönen Strässchen weiter. Wir entdecken, ganz zufällig, den Strandparkplatz in der Nähe von Kalkhorst.
Am Nachmittag gesellen sich noch ein paar weitere Individualisten zu uns. Ein herrlicher Platz inmitten von blühenden Wiesen.
Weiter gehts am 11.6. auf die Insel Poel, die mit einem Deich mit dem Festland verbunden ist. Verwirrender Weise heißt dieser Ort Timmendorf.

6. und 8. Juni
Wir bleiben noch am NOK und finden herrliche Stellplätze direkt am Kanal. (Breiholz und Klein Köngisförde)
Es sind viele Wohnmobile unterwegs, allerdings finden wir mit unserem „tiny green house“ immer ein Plätzchen.

4. und 5. Juni
…Wir kommen nicht weit. Von Dagebüll bis nach Reußenköge sind es nur 22 km. Wir durchfahren eine karge aber landschaftlich reizvolle Landschaft. Schafe gibt es überall. Wasser auch.
Weitere 81 Km sind es nach Rendsburg.
Am Nord – Ostseekanal unterhalb der Hochbrücke haben wir einen Wohnmobilplatz in erster Reihe ergattert.


03. Juni
Von der Ostsee and die Nordsee.
Wir finden in Dagebüll, nur wenige Gehminuten vom Deich und der Nordsee, einen kleinen Stellplatz für max. 10 Wohnmobile. 8,- Euro pro Nacht plus 2,- Euro Strom.


02. Juni
Flensburg, sehr schöne Stadt an der Grenze zu Dänemark.

01. Juni
Wir finden einen wundervollen Stellplatz an der Geltinger Bucht (Goldhöft). Als wir ankamen war der kleine Platz voll!
Leute führen ihre Hunde spazieren, unternehmen Radtouren. Zwei große Camper standen auch auf dem kleinen Parkplatz, verließen jedoch kurz nach unserer Ankunft den Platz.
Gegen Abend hatten wir den Platz dann ganz für uns.