Oktober 2020

Oktober 2020

20. Oktober
Liebe Reisefreunde.
Die Verschiffung von Trelleborg nach Rostock dauerte 6 Stunden.
Nach fünf Monaten Reise ist heute der letzte Eintrag in den Blog bis es im kommenden Jahr wieder los gehen soll.
Euch allen eine gute Zeit, bleib gesund, und danke für euer Interesse an unseren Fotos und Berichten.
Eure Maria und Thomas

19. Oktober
Heute morgen nehmen wir den Bus nach Malmö.
Das Wetter ist uns gnädig und so schauen wir uns unter anderem das Schloss / Burganlage an.  Die Anlage wurde erbaut vom Dänenkönig Christian den dritten im 16. Jahrhundert.
Wir besuchen die Petrikirche.
Im Innenraum steht der 15 Meter hohe, geschnitzte Hochaltar von 1611.
Wir gehen über den Stortorgtet-platz mit dem tollen Rathaus, und spazieren dann über den Lilla Torget-Platz mit seinen Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
Heute ist unsere letzte Nacht in Schweden. 

17. Oktober
Jetzt sind wir schon ganz im Süden von Schweden angekommen.
Wir legen einen Stopp in Ahus ein.
Im Ortszentrum gruppieren sich Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Heute fahren wir 125 km bis südlich von Skillinge.
Am Ostseestrand finden wir einen Stellplatz in einem kleinen Wäldchen nur wenige Meter entfernt vom Wasser.
Entlang des Küstenstreifens halten sich wieder einmal tausende von Wildgänsen auf.
Ihr Geschnatter begleitet uns bis in den späten Nachmittag.
18. Oktober
Zunächst fahren wir heute nach Kaseberga.
Wir möchten Ales Stenar besichtigen.
Unser Navi führt uns über Feldwege und Hügel, als die Piste zu schräg wird, ziehen wir es vor umzukehren.
Also fahren wir jetzt ins Dorf auf einen angemessenen Parkplatz.
Nach nur einem Kilometer Fußmarsch erreichen wir die 48 Granitblöcke.
Die gewaltige Anlage, die den Grundriss eines Schiffes markiert, stammt aus der Wikingerzeit.
18 km weiter befindet sich die idyllische Stadt Ystad. Hier befinden sich einige hundert restaurierte Fachwerkhäuser.
Henning Mankell hat die Stadt durch seine Kriminalromane berühmt gemacht. (Kurt Wallander)
An der Südwestspitze Schwedens in Falsterbo, buchen wir uns für zwei Tage auf dem Campingplartz ein.

15. Oktober
Unser Weg führt uns heute über Ljungby und Liatorp zum Äsnens N.P.
Untere geplante Übernachtungsstelle ist nur ein Picknickplatz und ein großes Schild deutet darauf hin, dass Camping hier nicht erlaubt ist.
So fahren wir ein Stück weiter in den kleinen Ort Hulevik, wo wir in einer kleinen Wohnsiedlung direkt an einem See, unsere Autos parken.
Mittlerweile ist es bewölkt, windig und kalt geworden, nicht desto trotz machen wir einen schönen Spaziergang am See entlang.
16. Oktober
Vom Äsnens N.P. fahren wir heute gemütlich an die Ostseeküste bis nach Hällevik.
Auf kleinsten Straßen kommen wir immer wieder an wunderschön, rotbraun bemalten Gehöften vorbei.
Schon am frühen Nachmittag erreichen wir unseren Stellplatz im Hafen von Hällevik.
Leider ist die Fischräucherei, jahreszeitlich bedingt, bereits geschlossen.

13. Oktober
Heute fahren wir die nur knapp 80 km nach Halmstad.
Wir haben uns schon vor einiger Zeit auf dem Stellplatz im Hafen von Grötviks Hamn mit Heidi, einer Freundin von uns, verabredet.
Sie hat sich extra einen Camper geliehen damit wir einige Tage miteinander verbringen können.
Heidi trifft hier, bei strahlendem Himmel und Sonnenschein, genau zur Kaffeezeit an.
Gemeinsam unternehmen wir einen langen Spaziergang entlang der felsigen Küste.
Plötzlich hören wir weit über uns ein ohrenbetäubendes Geschnatter. Tausende von Wildgänsen ziehen auf dem Weg nach Süden über uns vorbei.
Wir haben sehr viel zu bequatschen und so verbringen wir einen langen gemütlichen Abend zusammen im Camper.
14. Oktober
Nach einem langen und späten gemeinsamen Frühstück, möchten wir den schönsten Strand Schwedens sehen.
So stets geschrieben… 🙂
Dazu wandern wir auf dem Prinz Bertil Stig ca. 6 km entlang einer einsamen Felsenküste.
Der angekündigte Strand ist eine ziemliche Enttäuschung. Nichts besonderes.
Die Wanderung ist jedoch wunderschön, wir genießen die herrliche Küstenlandschaft.
Plötzlich gesellen sich hunderte von kleinen Vögeln, die wohl auch auf dem Zug nach Süden sind, vor unser Auto, um an den dortigen Hagebuttenbüschen zu verweilen.

12. Oktober
Heute haben wir uns entschlossen, uns in den Wahnsinn zu stürzen! Wir fahren nach Ullared, wo sich das größte Kaufhaus Schwedens befindet. Einfach irre. 🙂
Fast alles was wir gesucht haben, haben wir nicht gefunden, dafür haben wir andere Sachen gekauft. 🙂
Hat echt Spaß gemacht.
Das war durchaus eine nette Erfahrung, die man nicht notwendigerweise wiederholen muss.
Nur zwei Kilometer entfernt vom Kaufhaus befindet sich ein hübsch hässlicher Stellplatz, der die Sache abrundet. (Das entsprechende Foto ist SEHR positiv fotografiert…) 😉
Bis zum Dunkel werden begleitet uns der Lärm von Motocrossfahrern die nebenan ihre Bahnen ziehen.
Der Stellplatz kostet nur 10 € und es gibt immerhin warme Duschen und eine Campingküche.

10. Oktober
Wir verbringen den gesamten Tag auf der Insel Tjörn.
Fahren spazieren, die Straßen rauf und runter und genießen die herrliche Inselwelt.
Nachdem wir eingekauft und getankt haben, zieht es uns wieder in den Hafen von Skärhamn.
Hier verbringen wir den Nachmittag und gegen Abend fahren wir dann auf einem Parkplatz bei einer Kirche die auf einer Anhöhe liegt.
Von hier aus haben wir einen herrlichen Blick über die Fels – und Wasserlandschaft.
Im Prinzip haben wir den Parkplatz für uns alleine, nur ab und zu tauchen ein paar Schweden auf, die mit ihren Hunden spazieren gehen.
Wir bestaunen den Sonnenuntergang.
11. Oktober
Heute besuchen wir noch eine andere kleine Insel mit dem Namen Marstrand.
Da überall Verbotsschilder aufgestellt sind, speziell gegen freies Campen, parken wir etwas außerhalb und spazieren durch das wunderschöne Dorf.
Wir entscheiden uns noch ein wenig Land zu gewinnen, lassen Göteborg links liegen, verlassen die E6 Autobahn und fahren circa 10 km Richtung Küste in das Biskopshagens Naturreservat.
Hier findet sich ein kleiner Übernachtungsplatz zwischen Felsen nicht weit vom Meer.

9. Oktober
Heute morgen haben wir herrlichsten Sonnenschein, mit sehr starkem Wind.
Bei 11 Grad plus und eisigen Wassertemperaturen kommen schon am frühen Morgen Leute mit Handtüchern um ein frühmorgendliches Bad zu genießen!?
Auf guten Straßen, über die Insel Orust, gelangen wir über eine Brücke auf die Nachbarinsel Tjörn.
In Skärhamn gibt es einen großen Yachthafen.
Mit Blick auf die vielen Schiffe verbringen wir hier eine lange Mittagpause.
Nur 1,5 km südlich erreichen wir den Campingplatz Hav-Logi.
Die einzelnen Plätze sind von riesigen Felsblöcken eingerahmt.
Von hier aus führt auch ein schöner Weg quer über die Felsen zum Meer.

7. Oktober
Nur 70 km von Mariestad auf einer Halbinsel im Vänern-See liegt das Barockschloß Läckö.
Die Ursprünge hat das Schloss im 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde es erweitert und hat nun 248 Räume.
Momentan ist es zum Teil für Besucher geschlossen und so können wir nur einige Wirtschafträume besichtigen.
Wir fahren weiter Richtung Westen und genießen die Schärenidylle in Grundsund.
Wir übernachten auf einem freien Parkplatz direkt am Wasser zwischen rotgestrichenen Bootshäusern.
Gegen 21 Uhr tauchen plötzlich die Feuerwehr und 3 weitere Fahrzeuge der Stadt auf.
Aus einem Haus, schräg gegenüber von uns, wird hektoliterweise Wasser abgepumpt.
Gegen Mitternacht ziehen die Fahrzeuge ab und es kehrt Ruhe ein.
8. Oktober
Heute fahren wir Kreuz und quer durch die Schärenlandschaft.
Von der Insel Skaftö nehmen wir die Fähre auf eine der ganz kleinen Inseln, Malö, um danach auf die Insel Orust zu gelangen.
Das Landschaftsbild wird geprägt von riesigen Felsformationen die weit ins Meer hinausragen.
Wir übernachten heute in Hälleviksstrand neben einer Badestelle an einem Picknickplatz an den West-Schären.

5. Oktober
Schon früh am Morgen verlassen wir den Campingplatz um das schöne Wetter in der Hauptstadt Schwedens zu nutzen.
Wir laufen 10 Minuten zur Haltestelle und dann sind es noch 40 Minuten Busfahrt bis zur Altstadt.
Stockholm ist nicht die älteste Stadt des Landes, aber die schönste.
Der Charme der Metropole bezieht sich auf ihre Lage. Auf 14 Inseln verteilen sich die älteren Stadtviertel.
Die wichtigsten Punkte der Stadt, wie z.b. das Schloss und die Nikolaikirche sowie der Glasobelisk und vieles mehr bieten uns traumhafte Fotomotive unter strahlendem Sonnenschein.
In einer Markthalle gönnen wir uns ein ausgiebiges Mittagessen und später einen leckeren Kaffee im Stadttheater.
Insgesamt marschieren wir heute 16 km durch die schöne Altstadt.
Obwohl wir keine Fans von großen Städten sind, ist Stockholm ganz klar die schönste Stadt auf unserer Reise.
6. Oktober
Wieder ein langer Fahrtag, mit einem ausgiebigen Stopp bei Ikea in Örebro.
Ikea in Freiburg ist mindestens so schön oder vielleicht sogar etwas besser als der hiesige Ikea Laden.
Die Preise sind ähnlich wie bei uns.
Mit unserer deutschen Ikea Family Karte konnten wir uns einen freien Kaffee abholen. 🙂
Heute Abend schlafen wir in Mariestadt auf einem Parkplatz der zur Marina gehört.

3. Oktober
Unsere Strecke ist heute 340 km lang.
Zur Mittagspause erreichen wir den kleinen Ort Ytterhogdal mit seinen hübschen Häusern und interessanter Dorfkirche.
Später am Nachmittag kommen wir dann noch nach Älvors wo wir die Kirche mit dem außergewöhnlichen Glockenturm besichtigen.
Wir erreichen unseren heutigen Übernachtungsplatz am Fudalsviken-See bei Fudal.
Auf dem Platz gibt es viele, rot gestrichene, zum Teil sehr alte Bootshäuser.
4. Oktober
Heute wollen wir nach Stockholm.
Auf hervorragenden Straßen kommen wir sehr gut voran, leider regnet es fast den ganzen Tag.
Kurz vor Stockholm möchten wir zu IKEA gehen, was wir allerdings aufgeben, weil sich riesengroße Menschenmengen vor dem Laden angesammelt haben.
Danach beginnt eine kleine Irrfahrt über unzählige kreuz und quer verlaufende Autobahnen mitten durch Stockholm.
Schlussendlich kommen wir aber doch sicher an unserem Stellplatz im Süden der Millionenstadt an.
Auf diesem Stellplatz ist alles automatisiert. Wir müssen mit Kreditkarte am Automaten bezahlen, danach kommt eine Chipkarte heraus, zusätzlich bekommen wir eine E-Mail auf der alle nötigen Daten stehen.
Nur mit der Chipkarte kann man die Serviceanlage nutzen.


1. Oktober
Der Nebel ist weggezogen.
Heute sind wir auf der Suche nach einem Campingplatz, der zu dieser Jahreszeit noch geöffnet hat.
Wir fahren drei Plätze an ohne Erfolg. Entweder sind die Plätze bereits geschlossen, order sie sind auf Winterbetrieb umgestellt.
Allerdings möchten wir nur einen Campingplatz nutzen wenn wir dort Wäsche waschen können und die Duschen funktionieren.
Jetzt sind wir in Östersund auf dem Campingplatz gelandet, nach einem langen Fahrtag, und hier finden wir einen Luxus Platz mit modernsten Einrichtungen. Jeder Stellplatz hat Stromanschluss, Trinkwasseranschluss und sogar die Möglichkeit eine Fernsehantenne direkt einzustecken. Letzteres schenken wir uns.
Dafür gibt es auf dem Klo Rockmusik mit schwedischen Kommentaren.
Bei einem schönen Glas Rotwein hören wir seit einigen Tagen crime podcasts. Eine schöne Abwechslung für lange, dunkle Nord-Nächte…
2. Oktober
Wir bleiben den ganzen Tag in Östersund und Umgebung.
Zuerst zieht es uns in das Biathlon-Stadion.
Wir treffen dort sehr viele Sportler die bereits auf Rollskiern für die bevorstehende Biathlon Saison trainieren.
Wir spazieren durch die historische Altstadt und besuchen auch das Informations-Zentrum das früher einmal als Hospital für die Spanische Grippe eingerichtet wurde.
Am frühen Nachmittag gehts über eine Brücke auf die Insel Frösön.
Dort besuchen wir die Frösö-Kyrka.
Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und es gibt noch einen Reliquienschrein aus dem Jahr 1250.
Der markante Glockenturm wurde im 18. Jahrhundert erbaut.
Ganz in der Nähe steht das ehemalige Wohnhaus von dem schwedischen Komponisten Wilhelm Peterson-Berger der 1942 verstarb.
Wir machen einen kleinen Abstecher auf die Halbinsel Bynäst bevor wir zurück in die Stadt fahren und am Badhus-Parken am Storsjön-See eine Platz für die Nacht finden.